Auszeit nach dem Abi: 5 gute Gründe für ein Gap Year

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Es gibt gute Gründe für eine Auszeit, ein sogenanntes Gap Year, nach dem Abi.

Du hast das Abi in der Tasche. Herzlichen Glückwunsch. Du hast es unter verschärften „Pandemie-Bedingungen“ durchgezogen.

Und nun? Die Welt steht Dir offen. Durch welche Tür sollst Du aber gehen? Duale Ausbildung? Studium? Aber welchen Beruf wählen? Oder vielleicht doch erstmal ins Ausland?

Wir wäre es mit einer Auszeit? Durchatmen, sammeln und sortieren. Klingt gut? Dann lies hier fünf gute Gründe für ein Gap Year.

Der Druck in der Schule war hoch. Du hast für die Klausuren gebüffelt und bist froh, dass nun alles hinter Dir liegt. Dein Umfeld blickt Dich erwartungsvoll an. Klar, Du sollst gleich weitermachen. Ausbildung oder Studium. Hauptsache keine Lücke. Dabei gibt es gute Gründe dafür, sich erst mal eine Pause zu gönnen.

1. Bereite dich auf deinen neuen Lebensabschnitt vor.

Du trittst in einen neuen Lebensabschnitt ein. Die Schulzeit liegt hinter Dir. Du wirst in einer neuen Umgebung Neues lernen. Du wirst neue Menschen kennenlernen und neue Routinen entwickeln. Es tut gut, das zurückliegende abzuschließen und sich auf Neues vorzubereiten.

Welche Ziele hast Du für deinen neuen Lebensabschnitt? Was braucht es, zum Erreichen deiner Ziele? Hast Du dich bereits für einen Beruf entschieden? Wenn ja, musst du dafür umziehen? Das sind entscheidende Fragestellungen. Nimm dir Zeit zum Finden der Antworten. Versuche, Klarheit zu erlangen und einen Schritt nach dem anderen zu gehen.

2. Entdecke die Möglichkeiten

Das Leben ist voller Möglichkeiten. Viele sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht und tun sich bei der Berufswahl schwer. Abstand hilft Dir, offen zu sein, Neues zu entdecken. Eine gewisse Zeit ohne Druck durch’s Leben zu gehen, öffnet neue Horizonte.

Du kannst die Zeit zum Beispiel nutzen für

  • ein soziales Jahr
  • ein Praktikum
  • eine neue Sprache zu lernen
  • ins Ausland zu gehen

3. Lerne dich selber besser kennen

In den vergangenen Jahren warst du eingebettet in geregelte Abläufe. Schule und Elternhaus haben die Rahmenbedingungen festgesetzt. Entdecke das Leben jenseits dieser Rahmenbedingungen. Was treibt dich an? Was ist dir wichtig? Wie gehst Du mit neuen Situationen um?

Laufe los und beobachte, was es mit Dir macht. Von einem Hamsterrad ins nächste zu springen verengt deinen Blick.

4. Du lernst heute Handfestes für morgen

Egal ob du ein freiwilliges soziales Jahr machst, ins Ausland gehst oder ein Praktikum machst. Du lernst Wertvolles für deinen künftigen Lebensweg. Du wirst Dir klarer darüber, was du willst und was du nicht willst. Zweiteres ist beinahe wichtiger.

5. Auf eigenen Füßen stehen

Die Erfahrung, das erste Mal auf eigenen Füßen zu stehen, ist unfassbar großartig. Wenn es Dir gelingt, das mit einer größtmöglichen Freiheit zu tun, ist es unbezahlbar. Das kommt in der Regel in späteren Jahren selten vor. Ein Sabbatical bietet dir im Berufsleben eventuell noch mal die Möglichkeit. Dann gibt es meistens jedoch eine Menge wenn und aber.

Überzeugt?

Dann gehts jetzt darum, das Gap Year zu planen.

Was ist Dein Ziel?

Auch wenn ein Gap Year nach Faulenzen und Füße hoch klingt, es braucht ein Ziel. Wenn Du ziellos in die Auszeit gehst, wirst du bei Weitem nicht das Beste rausholen. Der Nutzen bleibt limitiert. Mache dir also detaillierte Gedanken dazu, was du mit dem Gap Year erreichen möchtest.

Ein guter Nebeneffekt ist, dass es mit einem klaren Ziel leichter sein wird, Dein Umfeld von der Idee zu überzeugen.

Wie finanzierst Du deine Auszeit?

Willkommen im Leben. Eine Zeit lang nichts zu tun bedeutet auch, Sorge dafür zu tragen, dass man von mehr als Luft und Liebe leben kann. Mache Dir Gedanken dazu, wie du Dein Gap Year finanzieren kannst. Je nachdem was deine Pläne für das Gap Year sind, gibt es die unterschiedlichsten Finanzierungsmöglichkeiten.

Konntest Du ein paar Anregungen mitnehmen?

Wenn du Fragen oder Anregungen hast, melde Dich gerne bei mir.

Plane Deine Karriere mit Herz und Verstand 💚

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